Wildwasser klingt wilder als es oft ist: Entscheidend ist die Wildwasserstufe (I–VI). Sie sagt aus, wie stark Strömung, Wellen und Hindernisse sind – und welche Strecke für Einsteiger, Familien oder Sportliche passt.Die Wildwasserstufe ist eine Skala, die den Schwierigkeitsgrad eines Flusses beschreibt. Sie reicht von I (leicht) bis VI (extrem). Bewertet werden Strömung, Wellen, Hindernisse und technische Anforderungen.
WW I: schwach bewegtes Wasser, keine gefährlichen Hindernisse
WW II: mäßige Strömung und Wellen, leichte Wirbel, einfache Stromschnellen, Hindernisse wie Steine, Brückenpfeiler, Bäume und Sträucher (z.B. Lech)
WW III: schnelle Strömungsgeschwindigkeit, hohe, unregelmäßige Wellen, ausgeprägte Kehrwasser, mehr Hindernisse (z.B. Inn Imster Schlucht)
WW IV: hohe, unregelmäßige Wellen, kräftige Walzen, Rückläufe, Wirbel und starkes Presswasser, viele Hindernisse, starke Verblockungen (z.B. Ötztaler Ache)
WW V: höchste mit Raft befahrbare Wildwasserstufe,
WW VI: definiert die Grenze des Möglichen für Profi Kajaker
Für Anfänger ist meist WW II ideal. Du bekommst Action. Mit Guide lernst schnell die Abläufe und fühlst dich rasch sicher.
Für Familien passt meistens WW I bis WW II – je nach Alter und Mut der Kinder. Der Fokus liegt auf Spaß, Natur und einem Tempo, das auch Kinder genießen können.
Adrenalin-Fans haben oft bei Wildwasser WW III–IV den größten Spaß. Dort wartet deutlich mehr Power: stärkere Strömung, höhere Wellen und mehr Action im Boot.
Am Lech bewegen sich geführte Touren typischerweise im Bereich WW I–II+, je nach Abschnitt und Wasserstand. Es gibt entspannte Passagen und auch spritzige Stellen. Genau das macht den Lech so spannend: unsere Touren passen sehr gut für Familien, Einsteiger & Naturgenießer.