Canyoning im Winter klingt verrückt – ist aber unter den richtigen Bedingungen ein echtes Erlebnis.Ja – aber nicht überall und nicht „einfach so“. Im Winter herrschen oft extreme Bedingungen, die viele Schluchten von vornherein ausschließen . Wintercanyoning funktioniert nur in ausgewählten Schluchten und nur, wenn alle Bedingungen wirklich passen.
Wintertauglich sind Schluchten, die nicht zu tief eingeschnitten sind, kurze Zustiege & mehrere Notausstiege haben. Die Begehbarkeit hängt immer von der aktuellen Wetterlage & den vorangegangenen Tagen ab.
Für Wintercanyoning braucht es deutlich mehr Kälteschutz als im Sommer – einen dicken Neoprenanzug, Neoprensocken & Handschuhe sowie eine zusätzliche Wärmeschicht. Diese Spezialausrüstung wird von Gebirgswild gestellt. Du selbst brauchst Badebekleidung, ein Handtuch, warme Funktionswäsche für darunter (keine Baumwolle) & trockene Wechselkleidung für danach.
Wintercanyoning ist ideal für Leute, die schon Canyoningerfahrung haben & das Spezielle suchen. Du solltest trittsicher sein, eine gute Grundkondition haben & wirklich kältefest sein – nicht nur „ein bisschen". Wenn du dir unsicher bist oder das erste Mal Canyoning machen willst, ist Sommercanyoning der bessere Einstieg.
Für absolute Anfänger, sehr kälteempfindliche Personen & Menschen mit Kreislaufproblemen ist Wintercanyoning nicht sinnvoll. Auch Kinder sollten nicht mit – die Kältebelastung übersteigt den Spaßfaktor.
Wintertouren sind bewusst kurz gehalten. In der Schlucht sind es meist rund 1 bis 1,5 Stunden, insgesamt mit Umziehen, Einweisung & Zustieg ca. 2,5 bis 3,5 Stunden. Ziel ist nicht „maximale Länge" & Kälte, sondern ein sicheres, intensives Erlebnis.
Ja, wir bieten Wintertouren an – allerdings nur bei optimalen Bedingungen. Mit Canyoningerfahrung & Interesse an einer Wintertour? Melde dich bei uns, wir prüfen die Machbarkeit für eine sichere Privat-Tour.
Ganz klar die Kälte: Wasser & Umgebung sind oft nahe am Gefrierpunkt. Dazu kommen rutschige Felsen & Eisbildung. Auch der Zustieg kann im Winter anspruchsvoller sein. Genau deshalb ist Wintercanyoning nichts für „mal ausprobieren", sondern eine bewusste Entscheidung.
Am besten mit solider Grundfitness, Trittsicherheit & realistischem Kälte-Mindset. Kaltes Wasser ist nicht „kurz unangenehm", sondern zieht Energie – vor allem wenn du es nicht gewohnt bist. Wer sich vorbereiten will: Kälte besser tolerieren lernen (z. B. kalte Duschen) & idealerweise vorher mindestens eine Sommertour machen, um Abläufe & Technik zu kennen.