Pflichtausrüstung schützt nicht irgendwie, sondern ganz konkret: vor Steinkontakt, Kälte, Aufprall und Abrieb.Beim Rafting sind Helm und Schwimmweste verbindlich vorgeschrieben, dazu trägt man üblicherweise einen Neoprenanzug und passende Neoprenschuhe. Beim Canyoning gehören Helm, Canyoninggurt, Neoprenanzug, griffige Canyoningschuhe und Neoprensocken zur Standardausrüstung. Die komplette, passende Sicherheitsausrüstung wie beschrieben stellen wir.
Da du dich in einer Schlucht in felsigem Gelände bewegst, schützt der Helm vor Kopfverletzungen durch Anstoßen am Fels oder durch Steinschlag. In Wasserfällen und beim Abseilen ist der Helm zudem ein wichtiger Schutz gegen den direkten Wasserdruck. Helmpflicht ist beim Canyoning ganz normal.
Im Wildwasser kann es durch Wellen oder Manöver zu unvorhersehbarem Kontakt mit Paddeln, dem Boot oder im Falle eines Sturzes ins Wasser mit Steinen kommen. Der Helm schützt den Kopf vor diesen Einwirkungen. Er ist eine lebenswichtige Schutzeinrichtung in fließendem Gewässer.
Die Schwimmweste gibt dir Auftrieb, spart Energie und hält dich im bewegten Wasser stabil an der Oberfläche. Wildwasser ist kein ruhiges Schwimmbecken: Strömung, Spritzwasser und Wellen machen das Schwimmen anspruchsvoller. Selbst geübte Schwimmer profitieren vom Auftrieb und der Stabilität – deshalb ist die Schwimmweste Pflicht.
Der Canyoninggurt ist das zentrale Bindeglied zwischen dir und dem Sicherungsseil. Er ermöglicht das kontrollierte Abseilen, das Einhängen an Standplätzen in der Wand und die aktive Sicherung durch den Guide an technischen Passagen. Ohne diesen Gurt ist eine sichere Fortbewegung in vertikalen Schluchtenabschnitten technisch nicht möglich.