Ob und wie du bei einer Tour „versichert“ bist, hängt davon ab, welche Versicherung du meinst: unsere Betriebshaftpflicht, deine private Unfall-/Krankenversicherung und das normale Restrisiko von Outdoor-Aktivitäten.Ja zu einem gewissen teil – als Anbieter sind wir über eine Betriebshaftpflicht abgesichert. Das betrifft Schäden, wenn uns als Veranstalter ein nachweisbares Verschulden passiert wäre. Für dich persönlich ist aber vor allem deine Krankenversicherung (Behandlungskosten) und – falls vorhanden – deine private Unfallversicherung wichtig, weil sie unabhängig von Schuldfragen greift.
Dann zählt zuerst nur eins: Sicherheit und Versorgung. Wir sichern die Situation, leisten Erste Hilfe und entscheiden je nach Lage, ob Notruf/Rettung nötig ist. Danach hängt die Versicherungsseite davon ab, was genau passiert ist: Medizinische Kosten laufen in der Regel über deine Krankenversicherung, Leistungen wie Invalidität/Unfallsummen über deine private Unfallversicherung (falls vorhanden). Wenn ein Schaden durch nachweisbares Verschulden des Veranstalters entstanden ist, kann die Betriebshaftpflicht relevant werden.
Haftung hängt davon ab, ob jemand schuldhaft gehandelt hat. Wenn ein Verschulden des Veranstalters nachweisbar ist, kann die Betriebshaftpflicht greifen. Dinge, die zum normalen Restrisiko von Outdoor-Aktivitäten gehören (z. B. Ausrutschen trotz korrekter Führung), sind nicht automatisch ein Haftungsfall. Darum bleibt deine private Unfall-/Krankenversicherung die wichtigste Basis.
In den meisten Fällen: nein. Für die meisten Gäste reicht die normale Krankenversicherung, optional ergänzt durch eine private Unfallversicherung wo auch Hubschrauberbergungen inbegriffen sind. Wenn du eine Zusatzversicherung hast, lohnt sich ein kurzer Blick, ob Outdoor-/Bergsport-Aktivitäten mitversichert sind. Bei internationalen Gästen kann eine Reiseversicherung sinnvoll sein.
Normalerweise ja – medizinische Behandlungen sind typischerweise über die Krankenversicherung abgedeckt. Entscheidend ist, ob du in Österreich versichert bist oder als Gast aus dem Ausland kommst (hier ist eine Reiseversicherung oft hilfreich).
Das wird je nach Versicherung unterschiedlich bewertet. Viele Versicherungen decken geführte Outdooraktivitäten ab, manche nutzen aber Begriffe wie „Risikosport“ oder „Extremsport“. Wenn du unsicher bist: kurz in die Polizze schauen oder beim Anbieter nachfragen. Für Einsteiger- und Familientouren ist es in der Praxis meist unproblematisch.
Rettungskosten sind ein Punkt, den viele unterschätzen. Je nach Situation können Kosten entstehen – ob diese übernommen werden, hängt von deiner Versicherung ab (Krankenversicherung, Unfallversicherung, ÖAV/Alpenverein, Reiseversicherung).
Nein – der Versicherungsschutz als Teilnehmer ändert sich dadurch nicht. Der Unterschied ist eher organisatorisch: Privattouren sind oft flexibler in Tempo und Ablauf. Sicherheitsstandards und Führung sind in beiden Varianten professionell.
Am wichtigsten sind ein Notfallkontakt und – falls relevant – Infos zu Medikamenten/Allergien. Versicherungskarte(n) sind gut, aber nicht entscheidend für die Erstversorgung.