Der Lech ist der letzte Wildfluss der Nordalpen – nur hier kann er sich noch frei bewegen, wie es die Natur vorgesehen hat.Beides. Der Lech ist mit WW II–II+ familienfreundlich und perfekt für Einsteiger – Kinder ab 6 Jahren können mit. Es gibt ruhige Abschnitte zum Verschnaufen und Wildwasserstellen, die kurzzeitig fordernder sind. Wenn du es sportlicher willst, steigst du in kleinere Boote (Canadier) und steuerst selbst – dann wird’s deutlich anspruchsvoller. Und bei höherem Wasserstand kann der Lech auch Richtung WW III gehen.
Der Lech ist kein Extrem-Wildwasser, aber auch kein Planschbecken.
Ja. Der Lech (WW II) ist der letzte Wildfluss der Nordalpen – naturbelassen mit breitem Flussbett & Schotterbänken. Hier geht’s ums Naturerlebnis: moderate Stromschnellen, ruhige Abschnitte, perfekt für Einsteiger & Familien.
Der Inn (Imster Schlucht, WW III) ist bei den richtigen Bedingungen ein wuchtiger Fluss mit hohen Wellen, imposanten Walzen & legendären Abschnitten mit eigenen Namen wie “Memminger Walze” oder “Chaos” – das ist Actionrafting. Auch für Einsteiger machbar, aber deutlich wilder.
Ausschlaggebend ist der Wasserstand. Je nachdem wählen wir die passende Strecke: Eine Tour beträgt ca. 12-22 km, aber immer ca. 1,5-2 Std. auf dem Wasser.
Die gesamte befahrbare Strecke von Steeg bis Weißenbach ist ca. 40 km lang – das ist die klassische komplette Wildwasserstrecke. Je nach Wasserstand werden daraus die optimalen Abschnitte gewählt & gepaddelt.
Das variiert sehr stark mit dem Wasserstand.
Bei mittlerem Wasserstand fließt der Lech flott und klar spürbar. Bei höherem Wasserstand, z.B. durch Schneeschmelze oder stärkeren Regen, steigt die Fließgeschwindigkeit deutlich: Dann gibt’s mehr Tempo und teils höhere Wellen. Im Hochsommer hingegen – bei wenig Niederschlag – beruhigt sich die Strömung meist merklich.
Konkrete km/h werden am Lech nicht gemessen – aber du spürst die Strömung immer.
Der Lech ist kein klassischer Gletscherfluss, sondern ein Alpenfluss, dessen Wasserführung vor allem durch Schneeschmelze & Niederschlag geprägt wird – deshalb schwankt der Wasserstand je nach Jahreszeit deutlich. Typische Gletscherflüsse sind direkt & dauerhaft stark gletschergespeist – das trifft auf den Lech nicht zu.
Weil der Lech ein typischer Alpenfluss ist: Seine Wasserführung reagiert sehr direkt auf Niederschlag und Schneeschmelze. Besonders im Frühjahr kann warme Witterung viel Schmelzwasser freisetzen – dann steigt der Pegel oft innerhalb kurzer Zeit. Bei stabiler Hochdrucklage und wenig Regen fällt der Wasserstand wieder deutlich. Dadurch können sich Strömung, Wellen und Tourbedingungen je nach Wetterlage von Tag zu Tag spürbar verändern.